Samstag, 11. Mai 2013

Stressige Arbeitswoch und ein Stück Eden

Die Arbeitswoche war bisher der Wahnsinn... es ist wahnsinn wie die Menschen konsumieren... Ein Tag frei und man glaubt die Leute bereiten sich auf den Zusammenfall der Infrastruktur vor... Zum Glück endet sie bald, heute, diese Arbeitswoche... Aber diese Woche war nicht bloss Stressig.

Sie war auch zugleich... wundervoll... Ich bin so Dankbar, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Kurz gab es eine Wunde, doch... jetzt hat sie keine Bedeutung mehr. Denn es waren nur Worte. Das Gefühl, es bleibt, es ist um genauer zu sein, egal was man sagt. Ein wunderbarer Mensch, den Frieden nach den ich im Herzen suchte, auch wenn nichts Versprochen werden kann, habe ich vorerst in dem Menschen gefunden. Die Besonderheit die ist, wertvoll, kunstvoll, ungebunden, ohne Worte. Keine Worte kann es dafür geben, dann alle Worten würden einen Raum schaffen und somit Grenzen. Von anfang an Vertrautheit und Vertrauen, die ENtscheidung anzunehmen ohne zu verändern. Es war, wird und ist, vor allem IST eine wundervolle Zeit. Ohne mich zu sehr zu binden, nein, nicht binden.... das Wundervoll ist nicht das Binden, es ist das VERbinden... und das war es nach was ich suchte, diese Verbindung auf eine solche Weise. Unbewusst, doch mein Herz suchte danach.

Es ist schwer es in Worte zu fassen, einen Namen gibt es nicht. Ich fühle einfach. Und ich bin dankbar, auch wenn ich vieleicht übertreibe oder mich hineinsteigere. Doch meine Entscheidung ist schon gefallen, eine Wunde gibt es erst dann, wenn ich von der Entscheidung abgehe.
Die Arbeitswoche war stressig... doch der eine Tag und die eine Nacht und der Morgen danach... als Träumer der ich bin, war es ein Stück meines Traums. Eine Traumes, welcher so lange im Herzen schlummerte und leben wollte. Ich wusste bisher nie wie, deswegen war ich allein. Doch nun weiss ich es und nun werde ich niemehr allein...

Ich danke dir!
Ich danke dir...
Vieleicht ahnst du es,
ich habe es dir gesagt
Doch vieleicht ahnst du nicht,
wieviel es mir bedeutet
Doch keine Sorge, oder Angst
ODer anderes
Ich möchte das Verbinden
Das was ich sagte halte ich ein
Hier drücke ich nur das aus
Was ich im moment fühle :)

Danke!

Montag, 22. April 2013

Die Reise die man machen muss

Wer bin ich?

Diese Frage stelle ich mir manchmal. Doch dann realisiere ich immer wieder: Das ändert sich sowieso, dies sehe ich sowieso selbst richtig.  Ich falle erneut in den Kreis, in das Verhalten in das ich in der Zeit meines Zivildienstes fiel. Ein Kreis aus Egozentrik, der Verbitterung und Härte. Doch ist das wirklich so? Ist es nicht allein schon deswegen anders, weil ich es realisiere? Oder ist das nur eine Illusion, weil selbst dieser Kreis anders ist als andere?

Damals hatte ich auch wenig Freunde. Auch nur eine die mich vieleicht am besten versteht.
Auch heute ist das so. Aber die Möglichkeiten sind größer und gleichzeitig... die Möglichkeit sich selbst zu verblenden. Weil man nicht sehen will was man ist. Erneut keimt der Wunsch, das andere einem sagen wie toll man ist, weil man so im Glauben steckt dass dies einem kaum gesagt wurde und wird. Das Wissen allein von einigen reicht nicht, wie Lohn will man bezahlt werden, oder man verhungert und verdurstet.
Doch kriegt man nicht genug, immer nicht... genug. Ob es nun so ist oder nicht, spielt ja nichtmal eine Rolle. Der Punkt ist, dass man es sich selber nicht gibt. Man weiss nicht wie.
Damals fragte ich mich, als man sagte dass man die Liebe zuerst in sich selber pflanzen muss: "Wie soll Liebe in mir keimen, wenn mir Niemand den Samen pflantzt?"

Doch heute habe ich eine Antwort darauf:
Die Liebe kann nicht in einem Boden keimen, der die Liebe selber nicht ernähren kann. Wenn der Boden nicht fruchtbar genug ist, wird nichts darin wachsen.
Auf diese Weise könnte man doch den Ausspruch verstehen der eben sagte: "Bringe die Liebe zuerst in dir zum keimen."

Ich denke, dass es deswegen so ist wie es ist. Es ist so, weil ich immernoch mich selber nicht genug liebe. Mich schätze. Alles ist eine Ausrede: "Ich habe zu wenig Freunde". "Die aktuellen Freunde kümmern sich nicht um mich." Und so weiter. Letztlich sind sie, ist mir, keiner etwas schuldig. Alles Gute was ich glaubte jenen zu tun, geschah aus eigenem Willen. Mich hat man nicht darum gebeten. Mitunter deswegen ist mir keiner etwas schuldig. Ich tat das alles und das meiste aus dem Grund, gesehen zu werden. Der Anerkennung wegen. Ich wollte gesehen werden, will es noch, ich will bewundert werden.
Irgendwie ist es banal. Man sagt, die tiefsten Wahrheiten über einen, sind die simpelsten und einfachsten.
Die Wahrheit ist für mich: Ich tolleriere mich und akzeptiere mich, weil ich mich nicht hasse. Aber ich liebe mich nicht. Weder hasse ich mich, noch liebe ich mich. Etwas Graues dazwischen. Ein Zwielicht in der Anderswelt. Es ist auch nicht gleich deswegen indifferenz. Es ist etwas ungeformtes.
Ich habe mich selbst vergessen und suche in anderen Meinung von mir nach mir.

Die EInsamkeit die ich spüre, bringe ich mir selber bei. Ich will nicht wahrhaben, dass die Zeit vorwärtsgeht und andere auch eigene Leben haben. Ich sage ich weiss es, doch wünsche ich mir dass es so bleibt wie es zu anfang war. In meinem Kern ist momentan tiefe Einsamkeit, deswegen kommt sie auch zu mir. Wie Oben, so auch Unten. Wie Unten, so auch Oben.

Ich allein verursache mich selbst wie ich bin.
Ich selber kenne mich nicht.
Oder glaube es zumindest,
zumindest weiss ich:
Ich vergesse es
Fürchte dieses Vergessen
Was bin ich?
Wer bin ich?

Ich kann keine Antwort geben, von der ich überzeugt bin. Und keiner wird mir die Antwort geben können nach der Ich hoffe. Denn im aussen wird sowas nicht gefunden, sondern im allertiefsten Inneren. So tief, dass erneut Wunden geschlagen werden um reinzudringen.
Solche ANtworten wird man nie im aussen finden, egal wie sehr man sie sucht. Schaut nur unter jedem Stein nach, sucht sie in den Regentropfen. Ihr werdet sie dort nicht finden. Ihr findet sie nur in euch und nur ihr selbst könnt sie finden. Das ist die Reise die jeder alleine machen muss.

Samstag, 13. April 2013

Engelskreislauf?

Wieviel Denken für heutzutage? Ist es vorherrschend? Inwieweit sind Gedanken und Gefühle für das Anziehungsprinzip, dass man in esoterischen Lehren bemerkt (und anderen), verantwortlich? Ist es wirklich esoterisch, oder Teil dessen wie diese Welt funktioniert? Diese Fragen stelle ich als Anregung, für mich habe ich schon eine Antwort gefunden.

Denken beispielsweise bestimmt das heutige Leben wie ich es bisher beobachte. Man will Erklärungen für alles mögliche haben. Warum wird der andere wütend, warum ist der andere denn auf einmal traurig, oder eingeschnappt? Damit will man verstehen. Und dann... wenn man den Grund kennt, versteht man dann? In erster Linie weiss man erstmal Gründe, im Glücksfall auch die Ursachen und Wurzeln. Und was dann? Leben wie bisher? Umgang wie gewohnt? Wann haben wir unsere Einstellung und Umgang einem anderen Wesen gegenüber wirklich angepasst? Man weiss, aber verstehen kommt alleine davon meiner Ansicht nach nicht. Manche beschweren sich dann immernoch, die persönlichen Gefühle sind bei manchen immernoch angegriffen, eine Wunde die man vergessen hat tut trotzdem noch weh. Bei manchen trifft es nicht zu, bei manchen anders, doch der Punkt ist, dass man alleine durch das Wissen, nicht automatisch in Frieden mit der Situation oder dem Wesen einhergeht. Dazu braucht es noch was anderes.
Was das wäre? Naja, keine Ahnung auf welche Antwort ihr kommt, aber ich denke Wissen muss mit Fühlen gepaart sein um zumindest in Teilen zu verstehen und zumindest in Teilen in Frieden damit einherzugehen. Man muss es nicht immer, manchmal ist auch einfach nichts angegriffen, oder verletzt, damit es einen nervt oder angreift. Bei all dem gesagten steht keine Wertung dahinter, kein Verbot. Wenn dann eine Anregung zu reflektieren, im besten Fall zusätzlich noch das zu fühlen.
Verstehen schafft Annahme und Annahme schafft neues Verständniss und darauf blüht ein neues Wissen. Mit diesem wächst man und eine Engelskreis (als Kontrast zum Teufelskreis, beschließ ich jetzt mal einfach so^^) hat die Chance zu entstehen. Doch warum "nur" eine Chance?
Neues Wissen wirft neue Fragen auf und kann wieder schnell nach unten katapultieren. Denn es bringt neues Unwissen neue Fragen zu finden und die Möglichkeit neues Unverständnisses. Kurz ausgedrückt zumindest.
Dieser Prozess ist an sich weder gut noch schlecht, denn daraus wächst man.
Und wer weiss, vieleicht verhindert er die esoterischen "Übermenschen" und potentielle "Weltendiktatoren" und Wahrheitsaposteln, Wahrheitsmärtyrer...

Ironischerweise ist der Engelskreislauf sehr leicht zu brechen. Ja, nahezu lächerlich einfach. Es reicht einfach nichts zu tun und die alten Gewohnheiten und Muster wiederkehren zu lassen. Da es alte Freunde sind, muss man sich schließlich nicht drum bemühen und BATSCH!.... landet man wieder in einen Teufelskreis, der dummerweise durch das neu gebildete Wissen dazugelernt hat. : \

Man muss sich also wieder was neues EInfallen lassen um zum Engelskreislauf zurückzukehren. Umso gewillter und geschikter braucht es da zu bleiben, wenn man denn will. Doch was ist die Natur des Engelskreises (den Teufelskreis kennt man ja recht gut denke ich)?
Dieser Engelskreis ist ebenfalls weder gut noch schlecht, auch dieser brigt neue Erafhrungen und spirituelle Entwicklung mit sich. ENtwicklung als Mensch überhaupt. Doch wirkt dieser Kreis viel zu Metaphysisch, zu ungreifbar (Den Teufelskreis erlebt man schließlich dierekt und praktisch, gell?), zu hoch oben, zu unverständlich. Oder tut er nur das, was weil wir selber zu chaotisch sind? Oder haben wir die Möglichkeit dazu, gerade weil wir chaotisch sind?
Neues Wissen entsteht, indem man fühlt UND weiss. Die Kette wird fortgesetzt, indem das neue fühlt. Doch je nachdem was man mitbringt, ist der Kreis stabiler, oder instabiler mit der Zeit. Wenn das neue Wissen und das neue Gefühl NICHT die eigenen Schatten und Schwäche mitnimmt und annimmt, wenn sie daraus nichts machen und nicht miteinander arbeiten, zerren einen eben diese Schatten wieder in den Teufelskreis zurück.
Das zuzulassen ist einfach, es richtig zu machen, was immer das für einen selbst bedeutet, ist soooo schwer...

Jeder Teufelskreis birgt die Chance in den Engelskreis einzutreten (nochmal: Engelskreis nur als Kontrast zum Teufelskreis, in der Form ihrer Symbolhaftigkeit wie man sie allgemein versteht. Der Engelskreis hat mit Engeln genauso viel zu tun, wie der Teufelskreis mit Teufeln....) und jeder Engelskreis birgt die Chance in den Teufelskreis zu geraten.
Ich persönlich empfinde es als einfach in den des Teufels zu kommen, als in den des Engels.

Soviel mein Wort zum Samstag ^^

Donnerstag, 4. April 2013

Träumerstolz

In den letzten Wochen bin ich immer mehr mit dem Wahnsinn und der Negativen Seite dieser Welt konfrontiert. Es kommt immer mehr und mehr glaubt man, wenn man die Narichten hört, aus dem Radio, aus dem TV und aus dem Kreis der bekannten. Alles will ich gar nicht mal aufzuzählen. Und doch wundert mich immer weniger der Pessimismus der von immer mehr Menschen an den Tag gelegt wird. Ich spüre immer mehr den Sog dahin und doch will ich an dem guten in dieser Welt festhalten. Aber ich will meine Augen deswegen nicht vor all dem anderen verschließen.

Ich erlebe immer mehr Resignation bei meinen Mitmenschen, oder zumindest bei einigen. Dinge sind wie sie sind: Sie sind Mist, sie sind Wahnsinn. Das schlechte hat inzwischen und eigentlich schon länger so viel Gewicht auf der Waagenschale, dass das Gute was man doch findet, kaum mehr ins Gewicht fällt. So hab ich es zumindest im Gefühl. Und je mehr man die Augen offenhält, desto weniger kann man es jenen verübeln. Und verübeln wäre ja schon wieder ein Schritt in diese Richtung. Wie schreibt man am besten über diese Dinge, über die Schlechtigkeiten, ohne ungewollt zynisch zu werden? Das wird womöglich nicht klappen, weil es mindestens immer eine Seele wohl geben wird, die verletzt genug ist...

Doch wie reagiert man darauf? Wie geht man mit solch einer Welt um? Ist man dazu verpflichtet sie zu heilen, ihr zu zeigen welche Wege es gibt? Zum Beispiel durch Bewusstsein und Verbundheitsgefühl? Ich sehe in den Gesichter der Menschen die Hektik, manchmal auch Pein. Man fragt sich was sie treibt. Man fragt nach dem Warum. So viele Wunden und Verletzungen...
Ich beneide diejenigen nicht, die vollends empathisch sind.

Und bei all dem Gift der inzwischen im Äther fließt, auf der ganzen Welt(?) scheinbar (wobei ich das so weit nicht sagen darf, ich habe den Rest der Welt nicht gesehen), ist es schwierig der zu sein der man ist und zu leben wie man ist. Träumer sind naiv, so sagt man. Und doch bauten Träume diese Welt. Und sie bauen die Welt immernoch und füttern sie. Doch sind es keine schönen Träume, es sind oft Alpträume oder unangenehme Träume. Hier und da ein Lichtfunke der einfach nicht verlöschen will. Und dann da einer der flackert, dann ausgeht und dann..... voll entflammt.

Träume sind scheinbar änlich den Erinnerungen. Vorstellungen was werden soll sind die Träume, für mich, die jeder oft träumt. Träume davon, was man sein will, weil man nicht sein will was man ist. Verletzungen sind Alpträume, die einen aus der Vergangenheit einholen.
Traum und Fantasie liegen ebenso nahe beieinander.
Wer träumen kann, dessen Fantasie ist Grenzenlos. Doch Alpträume.... was für eine Fantasie bringen sie hervor? Wenn ich es mir so recht überlege, sind Alpträume für den Zustand und Verhalten und Gefühl vieler Menschen verantwortlich. Gewaltfantasien... Gewissenslosigkeit... ja, das und noch mehr.

Mangelnde Fantasie, schwacher Traum... mangelnde Kreativität. Eine Welt die dem kreativen Schöpferfunken entfleucht ist, hat Schwierigkeiten ihr inneres beieinander zu halten.

Wenn ihr träumt erschafft ihr
Wenn ihr erschafft dann träumt ihr
Verbietet es nicht euren Kindern,
verbietet es keinem Kind
Verbietet es nicht euch selbst
Denn dann nimmt ihr euer stärkstes Licht,
eure stärkste Kraft

An alle Träumer draußen,
die mit ihren Licht neue Welten schaffen
Lebt eure träume,
geboren aus eurer Hoffnung,
eurer Liebe und eurem Mitgefühl
Erinnert euch wie es war
Zu lieben
Mitfühlend zu sein
Hört auf nur an den Schmerz zu denken,
denn sonst wird die Welt dunkler als sie ist
Denn wenn ihr aufhört zu träumen,
wird auch euer Licht verkommen
und die Welt
wird ein wesentlich schmervollerer Ort werden





Samstag, 23. März 2013

Der Geschmack bitteren Blutes

Der Geschmack frohen Blutes,
ich liebe ihn
Der Geschmack meiner Adern,
ich liebe ihn
Das Gefühl meiner Haut wenn sie verhornt,
ich liebe es
Wenn sie versteinert und erstrahlt in vulkanischer Hitze,
glühend in der Dunkelheit
Wie lange kann die versteinerte Haut diese Hitze nur ertragen?

Der Geschmack meines gekochten Fleisches,
schmort in meiner persönlichen Hölle
Ein behertzter Biss,
welchen ich liebe
Die Haut abgeschabt,
der Schut meines Schutzes liegt offen
zu Bruch
Die vulkanische Hitze verschmort meine Adern
und werden schwarze,
verwandeln sich zu Schläuchen
Pumpen nunan Blut und Öl,
welches ich ja so liebe

Und meine Haut schon längst nichtmehr
Meine Haut schon längst abgestriffen
Vergesse mich immer mehr,
meine Seele verlor den Schutz und destilliert
Destilliert in ihrer eigenen vulkanischen Hitze,
welche glüht rot und braun,
schmiltzt alles dahin
Noch winde ich mich in dem Hochofen meines Herzens,
wie lange erträgt dies mein Herz aus Stein?
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Eine Welt die nur Hitze kennt und kühle, kälter als das Eis des weiten Alls. Manchmal da wünsch ich mir, manchmal da sehne ich mich nach demWahnsinn. Bringe er mir die Form der Erlösung nach der ich mich manchmal sehne. In Widerspruch mit meinem Leben, in Widerspruch mit vielem und in Widerspruch mit vielen anderen Leben. Was weiss ich denn schon vom Leid? Das stimmt, ich kenne es nicht, denn Krisen gab es nicht. Oder gab es sie nicht?

Die Welt ist so groß und ich darf nicht Leiden. Doch warum nicht? Weil ich besser bin als der Leid? Ich bin ratlos um erlich zu sein, obwohl ich weiss was zu tun ist. Doch das was zu tun ist, geht nicht so vorran wie ich es will, obwohl ich es tue.

Einsamkeit und Reue ist der größte Feind, der Bitterheit dir beschert. Tu nicht de Fehler wie ich und nutze die Fehler die du machen kannst und mache sie. Sie mache dich zu etwas großem, größer als viele andere nur werden könnten. Mach nicht den einen Fehler die Fehler nicht zu machen. Denn sonst wirst schwach werden und um Kleinigkeiten klagen, mit dir ringen, bereuen und verzagen.

Ich fühle mich wieder ein wenig gebrochen. Oder fühle ich überhaupt? Ich kann und fühle doch wenig.
Ich bereue es. Ich bereue es nie geküsst zu haben, ich bereue es nie annähernd solche Erfahrungen zu haben.
Wer will schon einen Erfahrungslosen? Nur jemand Erfahrungsloses will auch einen Erfahrungslosen, denk ich zumindest. Mit dem Gedanken ist es zumindest einfach zu sein. Oder ist es das?
Ich will mir zumindest nichtmehr anhören müssen: "Schon bald wird die eine kommen"
Schon bald kann ich das nichtmehr hören. Als ob man denke würde ich hätte Erfahrungen gemacht. Nur eine Erfahrung machte ich: Abkehr, oder wie nennt sich das.... Abweisung.
Je älter ich werde, desto weniger glaube ich daran, desto größer die Bitterkeit.

Mir ist bewusst geworden wieviel Bitterkeit ich in mir habe. Bitter wie tausend Zitronen, roh verspeist.

Bitterkeit, weil niemand mir den Wunsch nach Aufmerksamkeit von den Lippen lesen kann.
Weil ich nicht das Gefühl habe mich öffnen zu dürfen, denn das geht ja anderen auf die Nerven.
Man sagt es ist okay. Aber das ist es ja doch nicht, denn irgendwann hat man genug. Auch daher die Bitterkeit.
Bitterkeit, weil niemand nahezu sich von selber meldet, trotz der Möglichkeit die da ist. Keiner der fragt: "Hey, willst du heut was machen?" Ist schon sehr sehr lange her, wo man mich das gefragt hat. Deswegen die Bitterkeit.
Bitterkeit, weil die Suche nach Freunden so schleppend vorran geht. Bitterkeit, weil mein Hoffnungsvoller Kern mich nicht aufgeben lässt, auch wenn dieser Satz widersprüchlich ist. Bitterkeit, weil es so schwer ist Gewohnheiten zu ändern. Bitterkeit, weil ich kaum Interesse von anderen spüre, keine echte. Nur spüren, ob es wirklich so ist, ist noch ne andere Story.
Bitterkeit, weil ich nicht das Gefühl habe man würde sich mit mir beschäftigen. Bitterkeit, weil die EInsamkeit manchmal unerträgliche Schmerzen verursacht. Bitterkeit, weil ich am besten Wut und Ärger ausdrücken kann.
Bitterkeit, weil das hier die einzige Stelle ist in der ich all das ansatzweise zum Ausdruck bringen kann.

Wenn man die Gefühle nicht hat die einen an andere binden, was hält dann einen noch in dieser Welt?
Sicher einiges. Einiges für den, der sich an Oberflächlichem binden will.

Mittwoch, 20. März 2013

Glauben an eine neue Welt

Wenn du den Glauben verlierst
Daran,
dass es dich gibt
Und damit auch die letzte Flocke Schnee schmiltzt,
realisierst du
Dass jene Zeit gekommen ist
Welche jene Zeit,
die dir deine Träume nimmt
Von welcher du glaubtest,
sie kehre niemals
niemals wieder
Dir deine Schatten nimmt
und somit auch dein Licht

Wenn diese Zeit gekommen ist,
daran erkennst du dass es Zeit
zum Weinen
ist
Wenn diese Zeit gekommen ist,
daran erkennst du dass es Zeit
zum Heilen
ist
Dann realisierst du dass es Zeit
zum echten Schreien ist,
welcher verhallt in der Nacht
und manchmal
doch Spiele bringt,
dich ums Gewissen ringt
Dein Herz verschlingt

Wenn du den Glauben an dich verlierst,
weil ihn dir niemand bringt
weil dir niemand Hoffnung schikt
an dich mit Liebe denkt,
dir nur Frost gewährt ohne zu wissen
was es heisst
Freundschaft bitter zu vermissen
Wenn du daher den Glauben an dich verlierst,
auch glaubst es gibt nichts mehr für dich
Dann ist es Zeit zu gehen
und in eine neue Welt
zu ziehen

Dann brauchst du nicht zu winken,
nicht zu hinken
Brauchst nicht an Tränen denken,
da du deine eigene noch hast
und ja doch keine um dich vergossen werden,
die deinen Herzensbrand löschen
Suche dann den Wunsch in der neuen Welt
und gehe ohne Winken und Abschied,
hinüber zur anderen FLussseite
Einer neuen Welt

Freitag, 15. März 2013

3 Wege zum Drama

Was ich immer schon tun wollte...
Es gibt 3 Dinge die ich tun will und tun werde. Ich will zurück an einen Ort, einem Berg genauer. Ich weiss nicht warum, ich weiss nicht wann und wie. Doch mich zieht es dahin zurück, denn einmal war ich in seiner Nähe. In der ersten Nacht erschien er mir und seitdem habe ich es nicht vergessen. Einmal will ich zurück bis an die Spitze gehen und mich mit ihm verbinden. Ich weiss nicht ob es was "bringt", oder was danach kommt. Aber ich will zurück.

Das andere was ich will, ist nach meiner Vision zu suchen. Mich loslösen, radikal und neu verbinden. 3 Tage und 3 Nächte nur mit Wasser verbringen, um zu finden wonach ich suche.

Und das andere ist das Pilgern. Wohin ist egal, wie lange auch schon fast. Mit nur wenig Geld. Allein, oder mit denen die mich verstehen.

Ich bin mir sicher, dass viele Menschen hier in Wahrheit frustriert sind. Denn sie tun nicht das, was sie erfüllt. Sie dürfen es nicht.

Manchmal.... da empfinde ich den Wunsch, alles hier loszulassen und wegzugehen. Woanders in dieser Welt zu wirken und selbst Familienbande aufzugeben. Manchmal hege ich Sehnsucht nach einem Ort, wo ich nicht allein, unter meinesgleichen bin.
Ich bin mir sicher, viele andere emfpinden das auch. Doch sie dürfen es nicht sein.
Ist es Sehnsucht welche sie verzehrt? Einsamkeit? Man sieht es in den Augen dieser Menschen, welche vergessen haben in sich selbst zu sehen. Sie sehen nur das aussen und haben kein Vertrauen mehr. Sie dürfen es auch nicht. Wenn sie alles von heut auf morgen aufgeben, dann sterben sie. Denn sie kennen das nicht, oder kennen es nur zu gut...

Wenn kaum einer mehr auf dich wartet, oder wenn du dich selber quälst mit Worten und Gedanken.
Dann gibst du auf, besonders das Leben welches du hier hattest. Du gehst und man wird dich vermissen, auch wenn du schon lange niemanden mehr wirklich vermisst hattest.
Du hoffst dann auf neue Ufer, neue Chancen, neue Leben. Du schaffst dir dein eigenes Drama, auf der Bühne dieses Erdenlebens. Kritiker kommentieren es und sagen: Gut gespielt, mit Gefühl bei der Sache. Andere meinen dann: Zu kitschig und weheklagend, nicht realistisch und anarchisch. Trifft den Zeigeist nicht ganz.
Und weisst du was? Alle haben recht. Am meisten hast aber dann du recht wenn du das Leben spielst, welches du bist. Im normalen Leben bist du ein Nichts, denn du bist nicht echt.
Wünsche dir die Pilgerreise und gebe alles auf was du hast, dann erst weisst du was dir wirklich wichtig war. Nur der Wind bleibt dir dann, deine Tränen und dein Wasser aus dem Lid.
Wieviele dieses Drama sehen werden, hängt ganz von deiner Publicity ab und ob du Werbung machst.
Wenn du wenig Werbung machst, wird es kaum einer bemerken. Wenn es nicht den Zeitgeist trifft, wirds kaum einen Interessieren. Bist du ein Pioniere, oder ein Wiederfinder, wirst du lange brauchen um bekannt zu werden. Du braucht kein Kritiker zu sein, du darfst auch kein kritiker sein wenn du Dramen dir anschaust. Denn jeder spielt sein eigenes Drama und nur dann.... ist ein solcher auch echt.


Was ist es was nun euch bewegt?
Was habt ihr euch selber in den Weg gelegt?
Und nie eingestanden:
Den Stein hab ich mir selbst in den Weg gelegt.