Sonntag, 10. Dezember 2017

Ich will wieder!

Ich will wieder!

Ich will wieder wahrlich Träumen!
So wie ich es einst mal tat...
Ich will wieder mehr hoffen dürfen!
Ohne dass man mir was sagt...
Ich will wieder fühlen dürfen!
So wie ich es damals tat,
bevor mein Geist ins hohe ALter trat

Ich will wieder wahrlich Träumen,
mir wunderbare Welten spinnen...
Ich will wieder mehr hoffen dürfen!
Ohne dass Urteil mein Wert vertagt...
Ich wieder fühlen dürfen!
Ohne dass Angst mich so sehr plagt,
sagen dürfen...
was mir einst zur Seele lag

Dacht ich eben all dies sei verloren,
doch kahm ich dann dazu:
Nicht alle sind auserkoren...
Nicht alle sind Träumer,
manche werden erst dazu gemacht
Für mich gilt dies nicht,
denn meine Geburt ist die,
die einen Traum gebahr!

Ich will wieder wahrlich Träumen dürfen,
auch mal spinnen
Das altern vergessen,
oder das sich messen ganz vergessen
Einfach Sein,
frei von Sehnsucht sein
Begierde mein, mein Niederfall würdest du sonst sein!
Bringst mich ums denken,
wenn jenes was ich als Rot benannt,
mir ein schweres Zeichen hat gebrannt...

Ich will mehr hoffen können,
meinen Frust vergessen
Überwinden,
was macht mich macht ganz vermessen...
All dies alles will ich wieder machen
Um am Ende nur das eine wahre zu erkennen:

Es geht nicht um das Wollen,
es geht nicht um haben des Willens wegen
Es geht darum wieder Sein zu dürfen,
der Seele wegen

Mögen die Götter meinem kleinen Geist bis dahin verzeihen
Deren Gnade,
werde ich am Ende teilen...

Schneefall

Es ist erneut soweit,
neuer Schnee und Kälte macht sich draußen breit
Und muss ich sagen,
dass ich die Kälte nicht mag...
ist es doch dessen Schönheit die mir nie versagt
So wie die Flocken fallen,
wie tausend kleine Engelsfedern,
der Wind sich sachte durch die Rinnen schmirgelt
und mit Bedacht...
die Erinnerung nach oben wirbelt

Was habe ich bisher getan,
was habe ich bisher gemacht?
Die Dichtung hier,
der bisher einzige Trost der mir nicht verzagt,
vermag doch nicht zu stillen schmerzend Glieder
Auf diese Weise singe ich noch immer stille Lieder
Die Engel fallen vom Himmel, hoch empor!
Denn erst sie, verwandel die Erde, Blütenweiß...
machen sie zum Himmel im himmlischen weiß

Es ist erneut soweit,
neuer Schnee und Kälte macht sich draußen breit
Und ich muss sagen,
noch immer bin ich nicht bereit...
auchwenn sich alles änderte,
bin ich der einzige der seine Erinnerungen schändete
Der glaubt dass, wenn er sich an sie bände,
seine Sehnsucht ihn nichtmher schände...

Auf diese Weise bete ich,
zu den Himmel die nun niederfallen
Möchte ich manchmal doch in tiefe Träume fallen...
 

Freitag, 24. Februar 2017

Innere Welten. Äussere Welten.


Er regte mmich zum Nachdenken an,
oder eher...
zum realisieren... nein, zum fühlen von etwas
Was ich bin,
was nun ist,
was wir sind
Wozu ich da bin,
wozu jemand überhaupt da ist

Ist es wichtig nachzudenken,
wenn man mit dem Herzen begreifen muss?
Denken ist wichtig,
ohne das Denken... verlieren wir einen Sinn
Wie wenn man blind wird,
wenn man taub wird,
wenn man nichtmehr fühlen kann,
nichtmehr schmecken kann,
oder riechen
So... Hab ich überlegt, was mir irgendwie ironisch glimmt,
weshalb ist das Denken kein Sinn wie die anderen?

Und wenn es ein Sinn ist,
kann man ihn trainieren,
oder abtrainieren
Besser aber ist es den Fokus zu verlegen
Aber wohin?
Es ist ironisch
Ich denke darüber nach weniger nachzudenken
Ich denke über die Worte nach,
ein Gefühl zu beschreiben
welches nach mir ruft
Es macht Spass

Denken wir deswegen so viel nach?
Weil es Spass macht?
Oder ist es eher ein Versprechen des Denkens,
dass es irgendwann Spass bringt?
Nicht alles Denken ist Spass,
nicht alles denken wird Spass
Denken ist kein Spass,
genauso wie sehen nicht Liebe ist
Wie riechen keine Wohllust ist
Wie hören kein Rhytmus ist
Wie fühlen nicht Schmerz ist
Ihr versteht schon

Es ist die Lust,
die mich zum schreiben zwingt
So viele Gefühle,
regen mein Dasein an
Nicht das Denken
Wir sind nicht Denken
Genauso wenig wie wir das riechen sind,
oder wie wir das sehen sind
wie wir das fühlen sind
wie wir hören sind
Wir sind all das
Wir....
sind

Montag, 4. April 2016

Unvergängliche Identität

Oh ja, lange ist es her gewesen. Ein Jahr und etwas mehr? Ich habe schon fast vergessen dass mein Fußabdruck hier noch immer existiert. Worüber ich aber erlich gesagt ein wenig froh bin. :)

Eine Menge ist passiert, aber ich will euch nichtmehr damit auf der Lauer liegen. Vielmehr habe ich eine andere Frage an euch, die die es hier lesen:

Wie definiert ihr euch? Jeden Tag anders? Oder glaubt ihr an einen unveränderlichen Kern tief in euch der euch zu dem macht was ihr seid? Viele werden sicher sagen, dass sie im Kern Mensch sind. Das ist ohnehin so, auch meiner Ansicht nach, was ich aber meine ist etwas anderes. Lasst es mich an einer kleinen Analogie/Metapher darstellen:

Eine Blume die wächst, ist erst ein Keim und mit der Zeit stets mehr. Sie ist Veränderung und Wandel unterworfen. Sie ändert sich und Entwickelt sich. Aber sie wird immer eine Blume bleiben... Sie wird nicht eine andere Blume am nächsten Tag, geschweige ein Baum oder ein Berg. Sie wird kein Hund, keine Katze, keine Maus oder Mensch am Tag danach. Sie wird im Kern immer die Blume bleiben als die sie hier auf die Welt kahm. Sie kann Unterschiede haben, je nachdem wo sie aufwuchs und je nachdem was sie durchgemacht hat. Sie kann sich durch ihre Artsgenossen durch anders angeordnete Blätter, größe oder Gesundheit unterscheiden, aber sie wird immer die eine Blume bleiben.

Hmm... Da ich gerne so schreibe wie meine Gedanken grade kommen, werde ich meine Ansicht überdenken und sagen... Dass diese Analogie für jedes Wesen, für jede Art zutrifft. Das sagt diese Analogie aus. Zuvor dachte ich daran, dass es irgendetwas geben muss... Einen Kern der sich von Mensch zu Mensch (um den es mir eigentlich geht) unterscheidet, aber als eine Art Blaupause unveränderlich ist. Eine Rolle die jeder von uns von beginn an ausübt, ob bewusst oder unbewusst, was ich selber als Bestimmung bezeichnen werde. Nicht Schicksal! Und doch, wenn ich mehr und mehr darüber nachdenke und je mehr ich mein Herz frage, so erkenne ich dass jede Art der Identität vorübergehend ist. Und jene die sich jeden Tag neu definieren, haben eben dies erkannt... Eine Identität die sich im Moment gut anfühlt, eine Definition des eigenen aktuellen Selbst wird wohl nie überdauern... Es gibt diesen einen Kern, aber der ist bei jedem Menschen scheinbar gleich.

Was denkt ihr dazu?

Mittwoch, 18. Februar 2015

Lang her ists gewesen

Huch! Ewig nichmehr hiergewesen... So still hier... Ändern wir es doch mal mit einem kleinen Gedicht, soll ich?
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Ich treibe hier und da,
war nimmer da, nimmer hier
Erst recht nicht wo ich sollt
Zum einem bin ich da,
mit einem Teil
Doch was anderes, hui,
ist interessanter

Ein ungebändigter Strom voll Gedanken
Achduje...
Einen Teil werde ich nur wenigen nennen,
einen weiteren ins Stille verbannen
Möge dieser da friedlich ruhn,
bis ich herkomme mit Herrschaftsruhm!
Voll Stolz dann verkünden:
Ich hab es geschafft,
trotz Hürden und vieler Schwächen
Ich lade sie dann ein
bei mir zu sein
In Zeiten die fordern noch mehr Stärke,
aufdass ich wacher werde
und zum Erwachssensein aufgehoben werde

Doch Erwachssensein macht keinen Spass,
wenn man kein Kind in sich hat
Und in einer Welt die dieses ins Heime schickt,
ein ausgewachsener Mensch sich dämlich anschickt
Dann ohne Neugier ohne Wunder
Kennt nur Ernst, Gier und sich Selbst
Ach und dann, oh Ironie!
Sich selbst völlig vergessen hat,
im besten Fall eine Maschiene geworden
Freude oberflächlich geworden,
die Tiefe die dann fehlt bleibt ungesehen
weil sie so schmerzlich ist
Ohne Herz
Oh ich trauere um sie,
um das Herz
Wo ist das Ideal des Erwachseinseins,
mit Kind und Herz?
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 Den Titel überlasse ich euch, die ihr noch hier lest ;)
Ein kleiner Interaktiver Teil quasi *g*

Ja... das sind so meine Erfahrungen dieser Richtung.
Es passierte viel seit Oktober letzten Jahres und ich habe immernoch viel gelernt. Aber merke wie Ausgeglichenheit herausgefordert wird. Kleinigkeiten gehen mir manchmal zu Herzen, meine Gedanken können nicht stillstehen so wie ichs gern hätte. Naja, könnten sie schön wenn ich wollte.... Aber das ist eher eine PSychologische/Spirituelle Frage die ich nicht aufgreifen werde (das wäre zuviel für jetzt ;) ).

Mein Nomadendasein hört bald auf, Karrieretechnisch gehts auch vorran. Ohne dass ich anderen in den Arsch kriechen musste (Arbeitsmoral und Bereitschaft zahlt sich eben aus^^).
Ich habe immernoch viele Schwäche, wie die Schüchternheit. Aber genau deswegen gehe ich in eine Position eines VOrgesetzten. Ich soll zum Marktmanager meiner Firma weitergebildet werden. Mehr Verantwortung, eigene Leute und mehr Geld. Eine weitere Prüfung und Schulung auf Spiritueller Ebene.

Am meisten Freude bereitet mir, dass ich mich bald endlich individualisieren kann mit meinem WG Zimmer mit Leuten die ich kenne und mag. Zwischendurch merkte ich auch wieder diese Leere, die aus spirituellem Mangel herrührt. Ich hatte und habe was ich brauchte und dennoch spüre und spührte ich diese innere Leere aus alten Zeiten. SOlche, die die Gier anlockt. Ich wollte Dinge haben, Fressen, meine Lust ausleben. Und doch wusste ich, dass diese Dinge niemals das stillen können, worum ich mich selbst, woran MAN sich selbst zu kümmern hat. Die allererst Selbstverantwortlichkeit quasi...

Innen ist es Laut,
nach aussen geb ich mich still und ruhig
Weiss ja nicht wie man laut ist,
trau mich nicht laut zu sein
Ach wie fein,
jammer ich im stillen Kämmerlein
Doch auch das Schaf das wohlbehütet,
wird irgendwann vom Wolf geholt

Euch allen die es lesen Segen und Alles Gute!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Was ich bisher so trieb

Nun.... was schreibe ich nach solch langer Zeit der Stille?
Hmmm.... das Jahr kommt bald zu einem Ende, viel ist passiert, viel ist geschehen. Innen wie aussen. Viel wurde gelernt und realisiert, sodass ich gar nicht mal weiss wohin mit dem ordnen...

Fangen wir doch mal rein historisch an...

Anfang des Jahres kündigte ich meinen alten Job und zog, von einer Idee gelockt, weit weg von Familie und den meisten Freunden (hinüber zu anderen ;) ). Das war so im März/April der Fall gewesen. Ab April lebte ich dann in einem Naturzelt an einem Naturschutzgebiet, auf dem Garten einer Freundin die selbst schon länger änlich lebte. Wind und Wetter ausgesetzt, auf Tuchfühlung mit Insekten, Füchsen, Rehen und WIldschweinen. Ich hackte gelegentlich Holz mal machte man dann ein Feuer und gewaschen wurde sich mit kaltem Wasser, oder ich ging ins Thermalbad für ne Stunde (Ich hatte von meinem alten Job Geld angespart). Das Wasser holte man aus einem Brunnen. Doch da wir auf einem Berg gelegen waren, war es recht mühsam am anfang stets das Wasser zu holen. Besagte Freundin half mir auch sehr mit meiner Selbstfindung udn Selbsterkenntnissen (auchwenn ich immernoch weit entfernt bin und viele Baustellen habe). Es gab einige, teils auch heftige Konflikte, die aber stets kommuniziert wurden. Wir beide waren einfach recht gegensätzlich was den Charakter angeht... und gepaart mit unseren noch anwesenden Makeln war es mit der Zeit recht... angespannt. Das war etwas was mir mehr zu schaffen machte, als Wochenlanger Regen und Schnecken im zelt, oder kriechende Kühle. Aber man lernte. Vor allem über sich selbst. Viele Fragen bleiben immernoch für mich offen, viele Fragen die eher mit mir und meinem Empfinden zu tun haben. Aber es ist inzwischen meine Angelegenheit geworden. Ich lebte also so 5 Monate dort, fand auch einen Minijob... und dann fingen die Nachbarn an (anscheinend) sich zu beschweren und mein Zelt und alles was nach einem leben auf dem Garten aussah musste weg (besagte Freundin erhielt Naricht von einem Schreiben vom Umweltamt: Zelt weg, oder 500 Euro Strafe). So musste ich innerhalb weniger Tag das Zelt abbauen. Da ich es nirgends lagern konnte schenkte ichs der Freundin (ich brauche es ja nichtmehr). Meine wenigen Habseligkeiten konnte ich zum Glück bei einem Freund lagern den ich hier kennenlernte.
Ich ging ins Männerwohnheim und habe seitdem stets meinen Rucksack mit Kleidung und meine Umhängetasche mit den Dokumenten und Sachen dabei die ich im Alltag am ehesten brauche. Ich muss die immer mitnehmen, weil man im Wohnheim nichts dalassen darf. Im Wohnheim wird um 5.30 Uhr geweckt und man muss dann um 7.30 raus sein, kann auch dann wieder um 17 oder 16 Uhr wieder rein. Es gibt dort warme Duschen und alles, ja, aber aufs nötigste beschränkt (das Gebäude sah angenehmer aus als ichs mir vorstellte). Die Betten sind okay, auchwenn mir manchmal am morgen der Rücken wehtut. Die Leute sind auch okay, bin ja nur zum schlafen da. Es gab schon zwar Probleme, aber das ist auch hin. Nervenzerreibend ist es nur dann, wenn da ein Typ neben dir schläft, der schnarcht wie eine angeschmissene Jet-Turbine *knurr* und es ist nicht besser wenn andere dann fluchen und schimpfen. Davon abgesehen geht es aber.
Aber ich bin nicht unttätig geblieben seitdem ich dort war. In der ersten Woche habe ich alles nötige amtliche gemacht: Postanschrift, Ummeldung (ohne festen Wohnsitz), Anträge, Wohnungsmeldeamt und so weiter. Ich suche und telefoniere auch unermüdlich nach Wohnungen. Bisher habe ich 27 Anfragen versendet (Email alsauch telefonate). Die meisten antworten nicht, sagen mir dierekt dass es nix wird (weil ich die WOhnung durch Sozialamt zahlen will), oder sie sind einfach an andere bereits vergeben. Insgesamt bisher eher ernüchternd (besonders wenn man schon fast eine Wohnung hat, durch Vorschlag einer aktuellen Mieterin, sich der Vermieter aber dann kurzfristig entscheidet die WOhnung innerhalb der Familie weiterzugeben... als rechtens und legitm, das stimmt. Aber dennoch ein wenig... frustrierend...).
Ich hab ja die Sache mit den Anträgen ja bereits erwähnt... Ich habe einen auf grundsicherung gestellt. Um den aber zu bekommen muss ich schauen ob mir Arbeitslosengeld 1 zusteht UND ich brauche dafür eine Wohnung (ironie). So... um aber zu schauen ob mir Arbeitslosengeld 1 zusteht muss ich versuchen den Antrag zu stellen, wofür ich Dokumente brauche die ich nicht behalten habe, wie die Kündigung die ich an meine letzten Arbeitgeber gab. Kurzum: Eine Menge Pipapo. Ich weiss schon warum ich vorher nie zum Amt wollte...
Mal abgesehen davon dass ich 1-2 Wochen vor meiner nächsten gehaltsauszahlung pleite bin und mir leihen muss und dass mir die Schulden die andere bei mir haben nicht zurückgegeben wurden und werden (ich rede von einem Arbeitskollegen dem ich Geld lieh.... naja, viele beteuerungen und versprechen, aber alles nur gerede....).

Es ist zum Teil recht anstrengend, manchmal auch deprimierend, merke wie ich Emotional unausgeglichen und angeschlagen bin, verärgert bin, von Sehnsucht nach einem eigenen Rückzugsort und wieder einem Komforstandart (schließlich habe ich immerhin 5-6 Monate auf Komfor bewusst verzichtet) geplagt. Und doch weigert sich irgendetwas einfach wieder zurückzugehen zu den alten gefilden. Ich weiss nurnicht genau was.

Ich weiss aber dass es auch gute Seiten hat. Ich habe einige neue tolle Menschen getroffen, kann Musik machen (Amateurhaft und Experimentell *grins*). Das gibt mir Kraft. Auch ein paar meiner Erkenntnisse und Veränderungen geben mir die Kraft die ich brauche, auchwenn ich noch viele Makel habe die es mir manchmal nicht einfach machen. Und das in erster Linie, weil ich sie nicht wahrhaben will. Kindisch wie es auch sein mag.

Warum mache ich das alles also? Warum setze ich mich dem bewusst und Eigenverantwortlich aus? Worum geht es wirklich, was will ich damit bezwecken? Will ich mir selbst und anderen etwas beweisen? Dass ich durchaus Dinge selbstständig regeln kann? Will ich so Charakterstärke und Persönlichkeit aufbauen? Was will ich lernen? Bin ich wirklich nur des lernens wegen hier und bleibe ich wirklich nur der Eigenverantwortlichkeitslehre und Erfahrung wegen hier? Oder habe ich nur Angst das Gefühl zu haben wichtige Menschen zu enttäuschen und die Kette meiner Rückzüge fortzusetzen? So viele Fragen in meinem Kopf, so viele kluge antworten. Welche mich am meisten Nerven sind die einfachsten. Jene die alle Verantwortlichkeit mir überlassen und mir das Gefühl geben, alleine dazustehen. Auchwenn das nicht wahr ist. Jene antworten die eine simple Wahrheit haben, ich aber nicht annehmen kann und will, weil sie mir das Gefühl geben wichtiges zu verlieren und am Ende völlig zurückgelassen zu werden.
Ja, das sind mitunter die Makel...

Das ist es was ich das Jahr bisher getrieben habe und wieso ich hier so wenig bin. Es ist bisher ein Jahr der Umwälzung, der Abbrüche, energetischer Transformation alsauch Charakterlicher. Ein Jahr der Selbstfindung und der Visionssuche. Ein Jahr der Ausbildung zu dem Ideal eines Mannes der ich sein möchte.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Update and Up to date

So melde ich mich wieder aus den neuen Landen.
Völlig entwurzelt nun weiss ich nicht,
wo nun mein Zuhause ist
Bin weder wirklich hier,
noch habe ich mein ganzes Bewusstsein da
Sprüht daher meine Traurigkeit?

Neues Land will neu bebbaut werden,
aber nicht wie es andere tun
Ich selbst soll es tun wie ich es tun soll,
meine eigene Sage schreiben... in die Erde und Wurzeln
Die Monde beschreiben
Und irgendwann finden wonach ich so sehnlichst suche

Die Runen entlocken mir das eine Geheimniss,
die Sonne entlockt mir das zweite
Und der Mensch das größte Geheimniss,
aber nicht wichtigste
Denn das wichtigste wartet immernoch darauf
Von mir
Nur von mir
Erweckt zu werden
Sag mir kleiner Samen:
Wie ist dein Name und was brauchst du?
Du der du ich bist und wirst,
wer bist du?

Sehnlichst wünsch ich mir,
das größte Geheimniss sagt mir ein Mensch
Schmerzlichst weiss ich,
dass dieser Mensch nur ich bin
Wo sind nun meine Wurzeln,
was ist nun meine Quelle?
Weder hier zuhause,
noch wirklich da,
irre ich im Dunkeln
Im Zwielicht,
suche nach dem Sonnenlicht
welches mir alles offenbart

Und wenn dies geschiet,
der Hauch durch meine Haar streicht
Und Dreck meinem Leibe entweicht:
Werde ich nichtmehr sein
Und sterbe für andere, für viele
Doch spätestens dort,
auf der anderen Seite finde ich wonach ich suche

Mein Licht

Dienstag, 11. Februar 2014

Eine Reise beginnt

Im April.
April geht es dann los. :)

Wir beginnen da ein Projekt für eine autark-ökologische Lebensweise. Das Konzept steht, die Pläne wurden besprochen. Was nun bleibt ist die Arbeit und das schlagen der wichtigsten Wurzeln vor Ort.
Ich stelle es mir so vor, dass dieser Weg zwar viel Arbeit und Mühen bedeutet. Aber anders als andere Mühen hier gibt es eine echte Gemeinschaft. So mein erster Eindruck nach dem gemeinsamen Wochenende. Man verstand sich super und das ist ja eine gute Vorraussetzung. Es muss zwar noch viel gelernt werden und Fehler werden gemacht in Zukunft. Arbeitstechnisch, Organisatorisch und sicher auch mal menschlich. Aber ich sehe es positiv, denn ich habe dieses Gefühl dass ein gemeinsamer Kern besteht. Sicher... es muss viel aufgegeben werden, vor allem Komfor. Aber für mich sehe ich da einen großen Gewinn später. Nachhaltig betrachtet ist das ein Gewinn :)

Die Menschen mit denen ich das beginne sind wunderbar. Nicht perfekt, genauso wie ich, aber wunderbar.

Die eine sehr liebevolle und Lebenserfahren. Erlebte große Tiefen und ist als eine andere, stärkere Person herausgekommen. Verständnissvoll und nicht urteilend, mit Leidenschaft für dieses Projekt. Ich würde sie als die Seele dieser Gruppe sehen (Alle sind alles, sicherlich ;) ).

Die andere sehr Wissend in ihrem Thema und auf ihre Art und Weise sehr weise. So sehr dass es manchmal schon irgenwie nervt *grins* (*zwinker* Aber grade diese Art und Weise ist das was so wichtig ist und auch sein wird für alle). Von ihr geht gleichzeitig eine beruhigende und erliche Aura aus. Und noch mehr (wie bei allen^^). Sie würde ich als den Guten Geist dieser Gruppe bezeichnen, welche eine Vision erhielt.

Es wird spannend.
Ich werde hier gelegentlich mal über Fortschritte und andere Dinge schreiben. Bis dahin: Haltet die Ohren steif, behaltet eine kühlen Kopf aber keine kalten Füße ;p

Montag, 27. Januar 2014

Mein Traum

Mein Traum

Ich hatte einmal diesen Traum.
Er lässt mich nichtmehr los,
denn ich sah in den Schatten diesen Mann
Er war umringt von weißen und blauen Seelen
tantzt scheinbar mit ihnen,
blind wie mir scheint
Sein Blick war leer, doch sein Herz war es nicht
In der Dunkelheit umringten sie ihn,
wie Motten das Licht
Und auch aus der fernen weiten Finsterniss kahmen sie,
versammelt sich um ihn

Er bewegte die Hände sacht,
führt sie in sich hinein
Die weißen flogen hin und zurück,
die blauen hinein
Jedesmal wenn eine Seele ihr Licht in ihm fand,
flackerte sein Licht groß auf
Stark in in seinem Gewand
Ich fühlte es,
diese Seelen sie kehrten Heim
Und trotz seiner eigenen Dunkelheit war sein Licht jenes
welches die armen Seelen erlöst
Zurückführt im tanz der Seelennacht

Ja dies war es,
dies war mein Traum in meiner Seelennacht
Der Tanz der himmlischen Seelennacht
Und seit dieser einen Nacht,
träume ich hier und da von ihm
Ich umschwirre ihn
Sein Licht ist warm,
sein Blick ist sanft
Und in ihm seh ich das Licht,
ergreift mich sanft
Durchflutet von der Wärme und Liebe dieser Gestalt,
zieht es mich an
Ich merke
Ich tanze nun den tanz mit ihm mit,
komme dem Licht näher und als ich dann schließlich bei ihm bin
nimmt er mich in den Arm

Er schaut mich trostvoll
mutmachend an
In seinen Blick spiegele ich mich,
eine blaue Seele,
welche will nurnoch golden werden
Weiße Flammen umhüllen mich,
schließen mich ein
Verzehren mich und ich erwache

Ich sehe die Seelen um mich in der Nacht,
sie tanzen mit mir und dem Licht meiner Nacht
Ich bewege mich sanft sacht
Und erinnere mich im wachen Moment wer dieser Mann war,
dieser Mann ist den ich träumte
Und die Seelen sehen mein Licht,
kommen zu mir und werden ganz,
das Licht ertönt in vollem Glanz,
werde eins,
mit dem tanzen in finsterer Nacht.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Rükkehr des grünen Mannes

Es ist schon seltsam wie sich manche Wünsche über einen langen Zeitraum gesehen erfüllen, bzw. sich die Chancen ergeben. Ob das mit Veränderung automatisch zusammenhängt? Oder ob es mit der eigenen Bestimmung zusammenhängt? Oder den Weg für den man sich entschlossen hat?

Ich selbst wollte stets ein Mann des Waldes, ein Mann der Natur sein. Eine Art Druide der den Menschen die Wesen des Waldes auf spirituelle Weise näher bringt und gleichzeitig zeigt dass man auch nicht mehr zum Leben braucht als eine Ausgeglichene Lebensweise welche heute vielen, oder zumindest nicht wenigen fehlt.
Ich wollte immer jemand sein der den Geistern und dem Wald, der Natur als solches nahesteht ohne der eigenen Spezies abzusagen. Jemand der sich den Geistigen Reichen des Waldes, der Natur, im Inneren sowie im Aussen widmet und sich auch mit den Quellen unserer Herkunft unserer Seelen befasst. Der den Waldgeistern hilft und Menschen hilft auf diese Weise.

Ich stellte mir eine Jurte vor, die aussieht wie die Jurte eines Schamanen, oder so önlich zumindest. Trommel und Felle, Kerzen und Wandtücher, Gläser mit Pflanzen. Für Medizin und für Magie. Steine im inneren in verschidensten Farben und Düfte die die Jurte durchfluten und einen manchmal in Trance wiegen. Kein Schamane, aber eine Art Druide.
Alles in einer Gemeinschaft die entstehen wird. In der Funktion des Heilers, Seelsorgers und eine Art Priesters wenn man so viel. Naturspirituelle Zeremonien abhaltend und diese Gemeinschaft mit den Geistern des Ortes versöhnen. Als Mann eben das wahre Mannsein erlernen und als Lehrer weitergeben. Als Reikilehrer in Naturumgebung, andere Menschen in Reiki einstimmen und lehren.
Dies ist etwas, in dessen Rolle ich mich gut vorstellen kann und was ich denke ich tun soll. Mein Verstand sagt Nein. Mein Herz meint Ja. Doch auf was soll ich nun hören? Bisher hörte ich stets auf meinen Verstand und fürchtete die Zukunft, hing in der Vergangenheit fest. Bisher ohne die Motivation und Ambition all dies zu tun was ich will, stets am PC sitzend um mit mir selber innerlich zu kämpfen.

Ich möchte eine einfache Lebensweise. Auch wenn ich vieles was ich jetzt habe opfern muss und Entbehrungen machen muss, so weiss ich dass es nicht sie sind die mich am Leben halten. Die letzten Wochen weisen immer mehr darauf hin welchen Weg ich gehen soll und weisen mir nun wofür ich mich Entscheiden soll. Ob das die Vision ist nach der ich so lange suchte und wollte? Schließlich lernte ich, dass der Kontakt und Umgang mit den Geistern und dem Spirituellen längst nicht so spektakulär und pompös sein muss wie ichs mir erhoffte. Es kann, aber es ist sicher anstrengend für die Geister und Wesen dieser Welten. :) Und lästig :D

Ich habe nun die Chance mich der Vision eines anderen Menschen anzuschließen, welcher eine ökologisch-autarke spirituelle Lebensgemeinschaft ins Leben rufen will (und soll?). Ich habe das Gefühl, dass ich innerhalb dieser Vision meinen eigenen Traum verwirklichen kann. Ich werde alles was ich hier habe an Komfort und Priviliegien aufgeben und einen steinigen Weg begehen wo alles noch im DUnkeln liegt und unsicher ist. Man weiss nicht wie es ausgeht. Wird es unsere Erfüllung, oder wird es unser Untergang? Im Falle des Untergangs hoffe ich sehr, dass ich auf jene zählen kann die auch auf mich zählen und mich nicht stürzen lassen. Alles wird zur Erfahrung und alles wird mich weiterbringen. Ob dieses Projekt nun gelingt oder scheitert...

Ich würde gerne den Mut haben es auch so wie hier meiner Familie sagen zu können, damit sie die Chance haben zu verstehen. Und doch kann ich es nicht sagen, sondern nur machen. Aber wenn die Zeit kommt, so kommen auch diese Worte heraus....

Alles ein Ideal. Ideale sind gut. Und doch fehlt mir eines der ersten Dinge die meienr Empfindung nach zum männliche Göttlichen gehören, also der Urmännlichkeit sozusagen: Planungsfähigkeit.
Doch alles werde ich lernen.

Wie mir eins ein großes Wesen sagte nachdem ich sagte ich halte mich für unwürdig: "Dann wirst du würdig werden." Und schenkte mir sein Vertrauen.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Kontrollbedürfniss?


Jeder hat ein gewisses Kontrollbedürfniss. Manche mehr und mache eben weniger. Ich beispielsweise weniger. Und was macht dies aus mir? Ich kann unbeschwerter im Inneren sein, gelassener. Aber auch deswegen weil ich das schon länger mache. Ich nehme nur da Kontrolle auf und übe sie aus, wo ich sie haben möchte, wo ich sie meiner Ansicht nach brauche. Aber wo man glaubt zu brauchen, ist nicht das gleiche wie wirklich wo man braucht. Ich lernte dass die Grenze zwischen Subjektiver Wahrnehmung und Objektiver "Naturrealität", meist sehr sehr dünn ist und gleichzeitig ist die "objektive Naturrealität" dessen was sein muss und was ist, unglaublich viel tiefer als man zuerst glaubt. Man denkt man sei schon tief runtergedrungen in sich Selbst und doch kommt man dann irgendwann an einem Punkt, einer Erkenntniss, welche eines aufzeigt: Dass man immernoch an der Oberfläche kratzt. Und plötzlich kann wie mit einem Röntgenblick kurz die unglaubliche Tiefe sehen die man noch zurücklegen kann. Aber das ist auch schon alles... man kann nur die Unendlichkeit des eigenen Ichs, oder besser: des eigenen Seins und was man ist erkennen. Aber nicht das eigene Sein und was dort ist. Denn von dem Punkt aus wo man schwebt, mitten in der Unendlichkeit, sieht man nur den Raum, sieht man nur eine Form der Leere. Aber diese Leere kann alles sein was man nicht kennt. Sie kann das sein was man sich gewünscht hat, aber auch wovor man sich fürchtet. Aber man kann sich gewiss sein dass sie immer eines ist: eine Überraschung.





OMG!!!














Denn vorher kann man immer nur ein paar Meter weit sehen und sich Schritt für Schritt die Tiefen aneigenen. Wie ein Taucher steigt man herab in diese Tiefen, gewappnet, im besten Fall mit einem starken Licht. Die Überraschung ist dann entweder ein Anglerfisch, eine Qualle, ein Wal, oder ein Spagetthimonster mit pinkem Zylinder. Man weiss es nie. Man kann nicht sofort selber wissen was in einem ist wenn man nicht taucht. Bleibt man oben kann man zwar noch den Himmel sehen, aber all die Wunder, all die Gräßlichkeiten und all die Schönheiten gehen einem womöglich verloren... also... nicht wirklich verloren in dem Sinne dass sie verschwinden... sondern in dem Sinn dass man sie niemals zu Gesicht und an die Trophäenwand bekommt. Es ist schon witzig wenn man scheinbar automatisch zu "wässrigen" Vergleichen und Bildern kommt... ist die Seele selbst doch als dem Wasserelement zugeschriebene bisher gedacht worden.

Und was hat das nun mit dem männlichen Kontrollbedürfniss zu tun? An diesem Punkt fange ich lieber mit Spekulationen an. Und bleiben wir noch bei mir als Beispiel.
Mein persönliches Abtauchen in die Tiefe kann auf jedenfall mit dem Wunsch nach Selbsterkenntniss betrachtet werden. Aber nicht allein das. Selbsterkenntniss empfinde ich als die Basis von innerer Macht, innerer Stärke und vor allem innerer Reife. Ideal: Allen gleichzeitig und gleichwertig. Kenne ich mich Selbst, am besten völlig, können die Manipulationen anderer nur wenig Macht über mich haben. Ich stärke hier erstmal sowas wie einen Panzer, was aber auch schnell bedeuten kann wenn nicht aufgepasst wird, dass auch konstruktive Kritik einen wenig berührt und dass dies vor allem ein Verminderung an Erkenntnissmöglichkeiten bedeutet. Man merkt schon: Es geht hier auch um Angst.

 Angst eigentlich das zu tun was andere wollen anstatt man selbst, Angst davor nicht das zu tun was man eigentlich soll, sondern für andere eben das tut was sie eigentlich sollen und so weiter... 
HYSTERIE!!!




















Das Kontrollbedürfniss mithilfe der Selbsterkenntniss zielt auf die Unabhängigkeit des eigenen Selbst ab. Ich will tun was ich will, am besten aber was ich hier auf Erden tun soll, anstatt was andere meinen ich tun solle. Ich möchte kein Spielball sein, keine Schachfigur egal welche es auch sein mag. Ich will kein König im Feld eines anderen sein. Ich will mein eigenes Feld, denn dann werde ich zum Feld. Und hier kommt es nun auf etwas anderes an. Nämlich darauf nicht den Fehler zu machen den scheinbar viele machen: Nämlich andere zu Figuren des eigenen Felds zu machen. Denn dann verhält man sich wie die anderen und Kontrolliert die anderen. Das Thema wovon man sich befreien wollte hat einen dann immernoch ergriffen, aber nur in anderer Form. Es ist nicht die eigentliche echte Befreiung in der objektiven Naturrealität, sondern es ist eine Subjektiv wahrgenommene Befreiung vorerst. Man meint an diesme Punkt schon tief getaucht zu sein, doch kommen jetzt die STrömungen der Tiefsee auf.Und man bemerkt es oft erstmal gar nicht! Das ist diese Linie von der ich weiter oben sprach.

So ist man denn nun an dem Punkt wo man das eigene Feld hat. Macht man den Fehler und besetzt die Positionen mit anderen, hat man das Thema der Befreiung und Kontrolle nicht bewältigt. Man lebt nur die andere Position aus... Doch wie eigentlich kommt man zu dem Punkt es nicht so zu tun? Die Frage stellt sich dann auf: War das erschaffen des eigenen Feldes denn richtig? Wenn man die Tiefen richtig verstanden hat kann man nur zu seinem Schluss kommen:
 


 Es war törricht.                            
 

Ein Feld in den Tiefen des eigenen Seins um der Fremdkontrolle zu entkommen? Wäre es nicht besser erst gar kein Feld zu haben? Und wenn man es nun fortgeschikt hat: Was bleibt dann noch?
Was dann noch bleibt ist wieder die Schwebe inmitten einer Subjektiv wahrgenommenen Unendlichkeit. Und dann... taucht man tiefer... man taucht und sucht weiter... vieleicht nach etwas was das Feld ersetzt. Vieleicht nach etwas, was einem eine neue Strömung zeigt. Oder aber etwas... vieleicht... eine Überraschung?


Cornflakes Überraschung von Cats Eye



;)

Sonntag, 24. November 2013

Dem Nichts entfliehen

Jaja... und so gehen die Tage dahin. Die Arbeit fordert und der Fluss der Zeit nagt an einem. Ich weiss nicht wie ich recht anfangen soll, denn eigentlich gibt es nichts anzufangen. Ich weiss eigentlich, dass eigentlich keiner Kommentare, oder von sich aus Zeichen sendet was einem anspornt und motiviert.

Und doch, wenn ich daran denke und die Klage stelle: "Keiner oder so gut wie niemand macht mal mir eine Freude...", dann kann man auch dann genausogut fragen: "Und wem hast du das letzte mal eine Freude gemacht?"
Ich denke nach und finde kaum etwas. Ich merke dann, dass ich immer mehr dahin rutsche die Schuld an meine Umwelt abzugeben, meiner eignen Verantwortung nicht nachkommend. Warum bin ich so zu mir? Was genau ist es denn nun womit ich mich selbst sabotiere? Wenn mein Wunsch erfüllt werden würde, würde ich dann wirklich anders handeln, würde ich dann motiviert sein?
Um mich selbst zu rechtfertigen, würde ich es bejahen. Aber leider sind solche Themen nie so oberflächlich zu lösen. Ich frage mich: "Was passiert danach? Nach der Erfüllung?". Das kann man letztlich nicht sagen. Aber wenn der Wunsch nicht die Lösung war, so wird dieser Wunsch zur Falle einer Gier, einer unersättlichen Leere, welche mich nicht loszulassen vermag.

So in etwa spricht mein Verstand zu mir.
Meine Gefühle lassen sich aber nicht abstreiten. Meine Gefühle wünschen sich so sehnlichst, dass von irgendwoher, irgendwer, irgendein Freund den ich kenne, mir eine Freude macht. Mir zeigt wieviel ich demjenigen bedeute, alsdass mir es immer "nur" gesagt wird. Ist dieses Gefühl schon ein Zeichen der Gier? Und wenn. Ist es dann falsch etwas Gierig zu sein und ein wenig mehr zu Verlangen als Zusagen und Worte? Ist eine Freundschaft dann noch wirklich was Wert wenn man etwas "Handfestes" möchte? Oder kommt es darauf an wieviel Wert dieses Handfeste hat...? Wieviel emotionalen Wert es hat auf den man sich in Zukuft stützen kann. Ist dieses Handfeste was man bekommt dann nicht das Symbol auf welches man sich stüzen will? Vieleicht will man ja in diesem Fall dieses bekommen um sich zu erinneren, was man für den anderen Wert ist. Es ist dann auch eigentlich egal was es dann ist, auch wenn es was kleines ist. Denn es ist der Beweis nach dem man sich sehnt: Ich denk an dich, ich habe dich nicht vergessen.
Und ist sowas dann wichtig für jemanden mit wenige Selbstwertgefühl? Oder trifft das die meisten gleichermaßen? Wen trifft es mehr und wen weniger? Wer hat mehr Grund so zu denken und wer weniger? Ist das wirklich so simpel?

Und doch spielt es dann keine Rolle mehr. Denn was am Ende ja doch bleibt sind die Gefühle der Dunkelheit und des Zurückgelassenseins. Es spielt dann auch keine Rolle, dass man es eigentlich besser wissen müsste. Dass man eigentlich vertrauen müsste. Und doch. Wenn diese Gefühle trotz allem überhand nehmen, spielen diese Gewissensfragen keine Rolle mehr.

Denn wenn niemand da ist, dann erschafft man sie sich selbst. Und man hört Stimmen im Kopf. Spricht mit Geistern. Wünscht sich Außerkörperliche Erfahrungen. Um den heimlichen Wunsch wegen bei seinen engsten Freunden sein zu können, auchwenn es nicht tröstet.

Ich sehne mich so sehr,
dass es schmerzt
Ich wünsche es mir so sehr,
dass ich mich selbst hasse
Ich suche so sehr,
dass ich erblinde
Verzweifle dann und suche
Nach dem suchend was ich im Aussen glaube,
meiner persönlichen Paranoia
Immer mit der Stimme im Kopf die mir sagt:
Deine Zeit wird schon bald kommen,
gedulde dich
Und ich gedulde mich
ein weiteres mal
Finde etwas,
abermals
Und hoffe
weiterhin

Ich habe noch so viele Fragen und Gedanken dazu. Aber alles hier niederzuschreiben würde ins Nichts führen. Vor dem ich eigentlich entfliehen will....

Montag, 18. November 2013

Ich erinnere mich an den Sternenhimmel

Ich erinnere mich noch genau an eine Zeit die voller Magie war. Man konnte des Nachts die Sterne am Himmel bewundern und funkeln sehen. Dies erfüllte mich mit Staunen, einem Gefühl der Demut... und einem Gefühl dass dort oben meine Heimat ist. Ich vermisse heute die Sterne sehr. Der Mond ist mein Trost, der Vollmond mein Balsam und doch ist heutzutage eines meiner größten Wünsche der, noch einmal einen klaren Sternenhimmel mit tausenden von fernen Sonnen betrachten zu können... mich darin zu verlieren. Damals konnte ich Stunden in den Himmel starren. Es wurde nie langweilig obwohl es so still war, so still...                                                   

Nichts störte diese Ruhe und diesen Anblick und jeder Mensch war mir willkommen. Willkommen mit mir zusammen die Sterne zu bewundern und noch den Formen der Bilder zu suchen. Ich dachte damals irgendwie, dass dort Geschichten drinnen sind, drinnen in diesen Bildern. Ich streckte meine Hände nach ihnen aus, versuchte sie zu erfassen. Sie beruhigten mich selbst wenn ich einsam war. Und gerade deswegen vermisse ich sie heute so sehr. Denn wenn kein Mensch für mich dort ist, so waren des Abends tausend Sterne und der Mond für mich da, mit ihnen fühlte ich mich nicht allein.
Die Bilder kannte ich damals nie beim Namen. Auch heute nicht wenn ich ihre Bilder in Büchern und im Internet sehe. Bilder von Bildern...                                                                                                                            

Doch war und ist es auch eigentlich nicht wichtig, wenn man sich nicht wissenschaftlich mit ihnen beschäftigt. Das was zählt ist dass man sich auf sie einlässt und IN in sich einlässt. Ja... man könnte sagen: Sie lehrten mich damals mein Herz zu öffnen und mich an scheinbar kleinen und fernen Dingen erfreuen zu können. Wenn ich heute in den Himmel blicke erinnere ich mich eben an diese Dinge die ich damals fühlte. Selbst in solchen Nächten erlebte ich warme Schauer. Wie als ob eine höhere Macht, ein größeres Bewusstsein als ich es bin in der Form in der ich bin, mich liebevoll umarmt und mich wissen lässt: Du bist nicht allein.
Manchmal da hauchte auch der ein oder andere Wind durch mein Haar und Gesicht. So frisch war er gewesen... und manchmal ist der Wind der Nacht es auch heute. Doch ohne die Sterne ist es nicht dasselbe. Kennt ihr dieses tiefe Gefühl dass etwas fehlt? Das Gefühl der Sehnsucht? Wenn ihr Nachts aus dem Fenster seht, suchend nach etwas...
                                                                              
Und doch gibt es heute etwas anderes. Oder... das gleiche? Ich wünsche mir keine Weisheit, ich wünsche mir die Erkenntniss und das Gefühl welches mir sagt: Deine tausend Sonnen, dein Sternenhimmel ist dir näher als du denkst, er befindet sich in dir, um dir herum. So sagt mir mein Gefühl, eine innere Stimme. Es gibt dann nichtsmehr wovor ich wirklich Angst haben müsste, oder besser gesagt: Es gibt viel weniger Gründe mir Angst zu machen.                                                         
Die Erinnerung lässt mich hoffen. Die Erinnerung an dem was ich fühlte lehrt mich es nicht zu vergessen. Immer und Immer wieder. Wenn ich des Nachts am Fenster stehe und schmerzerfüllt in den Himmel schaue dann tröstet es mich. Es tröstet mich zu wissen, dass die Sterne am Himmel zurückkehren werden, wenn ich meinen Sternenhimmel hier auf Erden gefunden habe und auf seinen Sternenstaubschneisen meinen Weg wandere.
Wenn dieser Tag kommt, dann werde ich wieder ganz sein. Jeder dem ein solcher Wunsch in Erfüllung geht wird wieder ganz sein. Ganz sicher... Doch bis dahin suche ich das funkeln des Himmels in mir und um mich herum. Träume von meiner Rückkehr zu den Sternen, woher ich komme. Und verbinde dann irgendwann die Sterne da oben, mit den Sternen hier unten. 


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Es war einmal...

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit ein Mann, welcher hauste in einem Zelt, fern des fernsten Dorfes und zu Füßen eines königlichen Berges. Wolkenverhangen und Grünverhangen war der Berg und es schien auch stets auf Regen hinaus zu gehen. Doch dichter als die Nebelschleier dieses Berges war eines. Nämlich der Bart des Mannes weiß wie Schnee und länger noch als ein Mantel den man kennt. So denkt ihr euch sicherlich... dass der Mann im Zelt alt sei, alt wie der Berg. Auf jedenfall älter als ein Stein. Und so war es auch. Auch bleib sein Bart lang solang er noch lebte. An seinem Grabe erinnert ein Büschel seines Bartes daran, wie wunderprächtig sein haarige Gesichtstracht war... doch von Bärten und alten Männern allein will ich nicht erzählen, sondern von den Geschichten die er erlebte. Denn wisst ihr... dieser Mann lebte nicht immer und nur in seinem Zelt. Wandersam war er trotz des alters das er trug. Vieles hat er gesehen, vieles erlebt und noch mehr gelernt, wo man doch glaubt ein alter Mensch hat schon vieles gelernt...
Besonders lernte er die Wesen dieser Welt kennen. Jene die man mit nacktem Auge nicht sehen kann. Jene die man niemals erkennen kann, bleibt man steif im Geiste und starr im Herzen. Sie sind verbunden mit unserer Welt und leben zugleich in der ihren Welt. Es ist nicht so als könnten wir dies nicht, doch sollen wir dies nicht. Doch dies ist eine andere Geschichte.

So traf ich ihn einst, besuchte ihn in seinem Zelt. Draußen war es kalt und dunkel, herbstliche Nacht. Milde war sein Wesen, liebevoll sein Blick. Anders als man es denkt konnte er gut mit Fremden und so fragte ihn nach den Gründen warum er so leben wollte wie er es tat. Ich fragte ihn: "Alter Mann, sage mir. Sage mir was dich zu dem gemacht was du heute bist."
Er lächelte sanft, entfachte ein Feuer in der Mitte des Zeltes, Rauch stieg durch die Öffnung in der Zeltdecke und begann dann seine Geschichten zu erzählen. Seine Worte, verschlungen von der Dunkelheit über uns, hallten in mir wieder. Zu uns gesellten sich die Sterne, tausend Stück allein in meinem Blick. Die erste Geschichte begann...

Mittwoch, 21. August 2013

Zurück zum Urgrund

Wann ist ein Mensch wertvoll?
Immer?

Ich lebte bisher so, dass ich dieses Gefühl brauchte wertvoll zu sein. Besonders zu sein. Doch für wen? Ich dachte immer bisher, ich mache es für mich, ich glaubte immer und glaube irgendwie immernoch, dass nur andere mir dieses Gefühl geben können. Ich habe es nie offen gesagt.
Doch wann braucht man dieses Gefühl? Oder...: Wann entsteht für einen persönlich die Notwendigkeit aussen nach diesem Gefühl zu suchen. Wann sucht man nach der Bestätigung: "Ja, du bist etwas besonderes." Wenn ich in den Dingen um mich hineinfühle, in das banalste Ding, so entpuppt sich dahinter ein Tor zu etwas wundervoll tiefem. Zu einer verborgenen Natur, zum ursprung und zur Allverbundenheit. So würde ich es beschreiben. Dann will ich nichtmehr bestätigt werden, denn ich bin. Denn ich lebe und gebe schon allein dadurch dass ich da bin meinen Teil. Für diese Allverbundenheit brauche ich nichts zu tun, ausser mich ihr bewusst hinzugeben. Sie zu fühlen und zu spüren. Alle Sorgen, alle Schmerzen vergehen für diesen Augenblick. Man macht sich nicht Unabhängig dadurch dass man sich hiermit verbindet. Unabhängig sind wir schon seit dem Punkt, seit dem wir nichtmehr dieser Verbindung nachfühlen und sie bewusst spüren. Wir machen uns nur unabhängig von anderen Menschen was die Bestätigung angeht.
Denn wenn man das spürt, dann braucht man keine Bestätigung für sich und seinen Wert in der Welt. Egal wieviel man nicht geschafft hat zu leisten (nach unseren westlichen Normen der Gesellschaft), man schafft immer etwas in dieser Hingabe, was vielen inzwischen ein Rätsel ist. Es ist nicht wichtig wieviel Geld man scheffelt, was man besitzt, was man vorzuweisen hat, was man alles richtig gemacht hat. Es ist dann auch nicht wichtig, wieviele Fehler man gemacht hat. Denn an diesem Punkt des Zweifels, der aus der Verdrängung hervorgebrochenen Reue Dinge nicht getan zu haben, oder nicht so gemacht zu haben oder anders. Die Rolle die man im Großen und Ganzem hat, wird niemals durch menschliche Einschätzung, Wertschätzung oder Herabschätzung verändert werden können.
Man sollte deswegen aber auch nicht nie etwas machen und tun aus diesem Grund. Denn sowas führt zur Apathie, Lethargie, Depressionen und Stagnation. Und das ist nie ein Zeichen Seelischer Gesundheit. Ich spreche aus Erfahrung... Faulheit wird schnell zur Verwesung. Und das ist Ernstzunehmen.

Doch... das Gegenteil davon ist auch nicht im Sinne seelischer Gesundheit. Denn Extremen werden stets durch einen Antrieb angetrieben, der durch ein eigenes innere Vakuum erzeugt wird. Doch.... dieses Vakuum zieht dann die Dinge an und verbrennt sie als Brennstoff. Ein gefährlicher Antrieb. Ein falscher Antrieb. Extremen sind nie die Lösung. Extremen sind eher (oder immer?) ein Symptom für dieses Vakuum. Und dieses Vakuum lässt sich nur dadurch füllen, indem in sich fühlt und erkennt was wirklich nötig ist. Dass eben die Werte und Normen die von aussen herangetragen wurden nur am Anfang des Menschenlebens von gebrauch waren und dass sie nun losgelassen werden müssen. Losgelassen.... wertlos sind sie nicht, denn sie sind Teil der eigenen Vergangenheit. Die Vergangenheit erzählt von unseren Erfahrungen, Erlebnissen, Krisen... sie ist unsere Geschichte und niemals unwichtig. Auchwenn die Gegenwart das wichtigste eigentlich ist...

Lasse mich dir eines sagen...
Solange du keinen ernsten schaden an anderen tust,
Ist es nicht wichtig:

Es ist nicht wichtig was du arbeitest.
Es ist nicht wichtig wieviel du besitzt.
Es ist nicht wichtig woher du kommst.
Es ist nicht wichtig welche Fehler du begangen hast,
sondern was du aus ihnen gelernt hast
Es ist nicht wichtig dass du Makel hast
Es ist nicht wichtig perfekt zu sein
Es ist nicht wichtig stets anderen Wünschen zu entsprechen
Es ist nicht wichtig was andere von dir denken
Es ist nicht wichtig was in Mode ist
Es ist nicht wichtig was angesagt ist
Es ist nicht wichtig was du für Musik hörst
Es ist nicht wichtig wie du dich kleidest
Es ist nicht wichtig dass du Erfolgreich bist
Es ist nicht wichtig was du tust
Es ist nicht wichtig nach Bestätigung zu suchen
Es ist nicht wichtig überhaupt nach etwas zu suchen
Es ist nicht wichtig woran du glaubst
Es ist nicht wichtig ob du Abhängig bist
Abhängig warst....
Es ist nicht wichtig alles zu wissen
Es ist nicht wichtig immer eine Meinung haben zu müssen
Es ist nicht wichtig mit der (Mode-)Zeit zu gehen
Es ist nicht immer wichtig sich einzumischen
Es ist nicht wichtig schlau zu sein
Es ist nicht wichtig stark zu sein
Es ist nicht wichtig immer fröhlich zu sein
Es ist nicht immer wichtig sich durchzusetzen
Es ist nicht immer wichtig Bescheiden zu sein
Es ist nicht immer wichtig tollerant zu sein
Es nicht immer wichtig Dinge hinzunehmen
Es ist nicht immer wichtig stets zu kämpfen
Es ist nicht immer wichtig viel zu lernen
Es ist nicht wichtig immer zu funktionieren
Es ist nicht Sinn der Sache zur Maschiene zu werden
Es ist nicht wichtig, wichtig zu sein...

Und selbst wenn man von allen vergessen wird.... bleibt man immer im Gedächtniss des Großen und Ganzen bestehen. Man stirbt dann vieleicht als Mensch, aber leben wird man als Wesen dieser Welt immer fort.

Was nun wichtig ist? Die Antwort steht bereits zwischen den Zeilen :)

Montag, 19. August 2013

Die Macht aus der Dunkelheit

Heute, der Tag... der unproduktivste dieses Jahres. Ganz bestimmt. Ein gräßliches Gefühl nichtmal etwas geleistet zu haben. Heute finde ich meine Lethargie abstossend, oder vllt. war schon eine gewisse Apathie? Keine Inspirationen, keine Motivation, keine Kraft, alles fehlt heute, nahezu alles fehlt. Und immer wieder die Stimmen und das erinneren was man tun sollte. Und das Wissen dass man die Schuld nicht abladen kann. Meine innersten Dämonen nutzen diese Chance und zeigen mir alles schmerzvolle auf und erinnern mich daran, geben mir ein schlechtes Gewissen wenn ich mit Selbstmitleid beginne. Die Geister sagen, dass ich die Kraft dazu alleine wiederfinden muss, dass ich sie alleine erlangen muss. Und dann das Gefühl, dass mir die andere Hälfte von mir das geben kann: Macht. Kraft. Stärke. Sie grinst mich finster an und säuselt mir ins Ohr. Kennt ihr das? Ich denke dass ich so langsam weiss, woher das Gefühl kommt wenn der Geist platzt, weggedrängt wird und etwas anderes übernehmen will, weil es so satt ist. So satt....
Die Todessehnsucht. Sie will nicht den körperlichen Tod, auch wenn es zuerst für einen selber so aussieht. Sie will Veränderung, sie will dass die Kontrolle durch den aktuellen Geist stirbt, dass der aktuelle Geist stirbt. Fanatisch in diesen Nächten, schon fürchte ich sie fast. Wenn die Realität schwindet und die Welt nichtmehr fühlbar wird, auch nur für kurz. Wenn man nirgendwo mehr ist. Wenn man zwar noch merkt dass man da ist, aber seine Seele, sich selbst nichtmehr fühlt, genauso wie die Seele. Und wenn man dann draußen umhergeht und in den Gassen die Dunkelheit sieht. Was zum Teufel meint der Satz: "Wenn du in den Abgrund starrst, so starrt der Abgrund in dich hinein.", oder so änlich. Wär sagte es? Nietzsche? Ich habs grade echt nicht im Kopf. Aber egal... ich verstehe diesen Satz nicht.

Heute kann ich mich selbst nicht Leiden. Für meine Versäumnisse, für meine Schwäche, für meine Ausflüchte, für mein Versagen, meine Ausreden. Und in diesen Momenten verstehe ich wieder wie sie sich anfühlt... die dunkle Macht der Dunkelheit. Wütend ist sie. Und gibt einem doch etwas, aber man weiss genau.... alles was man von ihr kriegt, ist nur geliehen.

Dienstag, 23. Juli 2013

Chroniken des Feuers: Wenn das Feuer im hier vergeht und auf der anderen Seite entfacht

Ich frage mich... was werd ich sein, was will ich nach meinem Tode sein?
Wenn meine Flamme im hier und Jetzt erlischt und woanders, für mich auf der anderen Seite aufgeht, was werd ich, oder was wünsch ich mir zu sein?
Ich empfinde den Wunsch, zu einem Schutzgeist zu werden. Vor allem wenn ich früher gehen sollte als andere die ich liebe. Das empfinde ich als etwas, was es wert ist weiter zu sein. Als Schutzgeist empfinde ich mich als die wahre weisse Flamme. Nicht als Engel, oder benanntes Wesen. Als Mensch aus dem Reich der Ahnen, mit der Heilkraft die ich zu Lebzeit mir ich erarbeitete. Mit der Weisheit die mir in diesem Leben gegeben wird und mit der Erfahrung die ich erhalten darf. Ein Wesen mit spiritueller Macht, das selbst vor Wesen befreien und schützen kann, die nicht da sein sollen wo sie sind. Eigentlich ist es egal was mein Feuer danach wird, obwohl ich glaube dass ich zu einer weissen Flamme werde wenn ich sterbe, sei es denn mein Wunsch. Oder zu einem steinernen Riesen. Die Form spielt eigentlich auch keine Rolle....

Man wird wohl zu dem, was man sich zu Lebzeiten gewünscht hat. Zu was man in Lebzeiten geglaubt hat, sich hingezogen fühlte. Sei es bewusst oder unbewusst. So gehen manche ins Nichts ein, ihre Seelen kehren niemehr zurück. Aber das ist nicht schlimm, denn dort wo sie sind herrscht Nichts. Weder Freud noch Leid.
Manche in einen Himmel, manche in eine Hölle, manche in die Erde, manche werden Wiedergeboren und manche werden zu Schutzgeistern oder an sich zu Bewohnern der Anderswelt. Wartend darauf wieder zurückzukehren, bis sie ihre Aufgaben in deren Welt erledigt haben. Und was es sonst alles für Welten gibt da draussen...

Wohin ich gehen werde weiss ich nicht,
aber ich weiss dass ich dahin gehen werde...
Wohin mein Herz und mein Chaos,
Licht und Schatten und alles dazwischen,
mich bringen werden
Solange ich daran glaube
Solange ich das weiss,
bin ich okay
Ich hoffe ich werde ein Schutzgeist,
aufdass mein Feuer rein weiss sein möge

Samstag, 20. Juli 2013

Der unendliche Traum

Dunkelbraune Kieselerde zwischen meinen Füßen.
Ich greife mit den Füßen,
zerinnt kühl zwischen den Zehen
Dünne Kleidung,
trage ich den welche...?
Die Stille beherrscht diesen Ort,
der Wind der weht macht nichtmal einen Ton
Ehrt den Ort der Stille
Ich ehre ihn auch,
sage kein Wort


Ich stehe und sehe
Die Zeit vergeht im Raffer,
ganz schnell
Ein Sonnenaufgang
und die Mittagssonne
Sie geht hernieder
Ein Sonnenuntergang
und der Vollmond kommt ins Leben
Die Erde bewegt sich leicht,
wie erste Samen die zärtlich durch den Boden brechen
Ich realisiere nichts,
denn die Zeit ist hier nichts
Wie in Trance vergeht sie,
ich sehe nicht die Grenzen
Es wird
Es vergeht
Und ich bleib hier stehen

Ich stehe in der unendlichen Ebene
Es ist meine Seele,
die die Zeit vergessen hat
Die gemacht Zeit,
wie auch die Zeit die nicht so genannt sein will
Ist dies ein Traum,
oder bin ich wirklich hier?
Ein Windchen weht,
singt in meinem Herz
Denn hören hör ich nichts
Nichts
Zeitraffer ganz schnell
Und doch vergeht sie nicht

Alles was ist,
ist nun in mir
Der Wind ist in mir
und die ersten Samen brechen aus der Erde vor,
preschen zum Sonnenlicht,
ruhen im Mondeslicht
Ganz zärtlich,
den Platz ist unendlich
Die Zeit gibt es nicht,
nur den Ruf im Herzen
Verursacht große Schmerzen
Und ich merke,
ich presche nun ebenfalls zum Sonnenlicht,
ruhe im Mondeslicht
Ganz zärtlich,
denn Platz ist hier unendlich

Montag, 15. Juli 2013

Chroniken des Feuers: Ohne Wind kein Feuer, oder wie ein Wille ohne Liebe nicht leben kann.

Eines meiner tiefsten Erkenntnisse der letzten Zeit war dies. Ich realisierte tief in mir... dass das Feuer den Atem braucht, den Wind um und in uns. Feuer stirbt nicht bloss weil es keine Nahrung hat, sondern weil jenem die Luft zum atmen fehlt. Ich dachte an die Chakren und welchen Elementen sie entsprechen, ich lauschte schöner Musik (unten). Das Herz ist mit dem Wind, darunter liegt das Feuer. Und ich fühlte es, mir kahmen fast die Tränen: Ohne Liebe kann der Wille, das Bewusstsein nicht lange leben. Ohne Liebe stirbt die Flamme. Ich kann es nicht genau erklären, es ist ein Gefühl.
Oder wie lange hält eine Ambition, ohne dass man sie mit Hingabe tut? Bei mir nicht sehr lang....

Und beides ist reinigend. Feuer und Wind zusammen... die Asche geht dann im Wasser in die Erde über....
Viele Zeilen kann ich nicht schreiben... Dieses so intensive Gefühl was ich erlebte... Schmerz und Freude, Euphorie und Wut und am Ende.... alles wird gut, vertraue dich dem an, dir kann hier und jetzt nichts geschehen.... Alles hat einen Grund, alles passiert weil es muss, oder das meiste zumindest.... Oder?



Wenn das Feuer erlischt, so kann es nur der Wind, die Liebe wieder entzünden. Die Liebe zu etwas, erweckt wieder das etwas aus seinem Koma.... Was ist ein Wollen, ohne Verbundenheit und Mitgefühl? Und kann man verarbeiten, wenn man sich dem nicht bewusst hingibt? Gedanken fliegen, Gefühle schweben. Und sie werden dann ins Herz getragen und durch das Feuer geformt und verbrannt. Und Die Asche sei Dünger... neuer Boden, gesunder Boden, damit der Same erwachen kann.

Das alles passiert nicht, wenn das Feuer keinen Wind erhält. Das passiert, wenn das Wollen keine Liebe inneträgt und nicht aus Liebe zu etwas begann.


Freitag, 12. Juli 2013

Chroniken des Feuers: Bewusstsein

Ich wandere ein ganzes Leben lang. Ich suche nach der Seite zu der ich gehöre und finde sie nicht, lange litt ich deswegen, doch nun find ich. Schaut in den Himmel der Nacht. Schaut die Schneise zwischen den Sternen, schaut die Schneise zwischen der Nacht und dem Tag. Denn dort bin ich.
Mein Geist ist hier im Licht. Und mal dort wo es dunkel ist. Beides ist unetbehrlich, doch gehört er nirgends dorthin hin. Lange litt ich unter zuviel an Licht, lange litt ich am Sturz in die Dunkelheiten immer wieder. Ich stürtzte in Schattenwelten, man hebte mich auf in den Himmel und an diesen Orten wanderte ich. Dort fühlte ich, dort suchte ich, fand ich nicht. Je schöner desto besser, aber nicht was ich brauchte. Je hässlicher desto besser, aber das brauchte ich nicht. Und nun schaue in die Schneise, den schmalen Grad zwischen der Schönheit der Ordnung und der Hässlichkeit der Unordnung. Schaue die Schneise, die trennt von Leben und vom Tod. Denn dort wirst du mich wandern sehen. Schaue zu der Welt des Traums, schaue seine Schneise zur Welt in der wir sonst leben. Schaue genau, denn da wirst du mich wandern sehen.

Lange dachte ich, dass diese Wanderung Entscheidungsmangel sei. Lange litt ich darunter nicht zu wissen wohin ich will. Doch schaute ich genau hin. Schaute in die Schneise zwischen dem was ich will und nicht ich will. Und ich sah den Weg, der durch die Sterne führt hinauf ins Licht. Ich sah den Weg der wieder hinabführt in die Schatten, wo ich ertrank. Ich flog weiter den Weg..., gelangt in eine Welt voller Wunder, voller Potential und Schaffenskraft, eine Welt der Freiheit und auch eine Welt des Schreckens. Und dann erwachte ich, wurde gleichzeitig ausgehaucht und fand mich wieder am Anfang meiner Reise wieder. Ich schaut dann erneut hoch in den Himmel, schaut die Schneise welche trennt Tag von Nacht. Ich versank darin und meine Reise begann. Weder am Tage, noch in der Nacht. Sie begann dort wo Licht und Schatten schwach sich in Wiege halten. Gleichberechtigt. Lange litt ich darunter, lange verstand dies niemand, versteht es kaum niemand der nicht wandert wie ich. Doch nun begreife ich, nun verstehe ich ein wenig mehr. So bin ich nun, der der das andere zeigt. Ich bin dort wo es natürlich trennt, in der Schneise die niemals grade ist und nur fühlbar atmet. Ich bin dort manchmal, wo nichtsmehr ist.

Ich bin ein Schneisenwandler.
Der Zwielichtwandler.